Chronik des FC Birkendorf

Von den Anfängen bis zum heutigen Tag



1927

Nach zwei Jahren "Rumkicken" auf diversen Wiesen (verbotenerweise natürlich) findet das erste richtige Fußballspiel mit einer richtigen Mannschaft und einem richtigen Ball auf einem richtigen Fußballplatz statt. Dieser Fußballplatz befand sich in Horben, zur Verfügung gestellt von dem Gastwirt Wilhelm Clesle. Der Nachbar Grafenhausen war der erste Gegner, und er wurde mit 2:1 besiegt.

1928 - 1931

Teilnahme an der DJK Punkterunde (DJK = Deutsche Jugendkraft = sportl. Organisation der kath. Gesellenverbände). Der Dorfpfarrer Schmiederer hatte (nach anfänglicher " Verfolgung" der Fußballer) die Teilnahme an dieser Punkterunde in die Wege geleitet. Lehrer Seitz wurde der erste richtige Betreuer der Mannschaft (Rudolf Kistler, Otto Rebmann, Albin Fechtig, Bruno Kaiser, Fritz Dörflinger, Karl Dörflinger, Bruno Kaiser, Ferdinand Kaiser, Theodor Straub, Hug, Gerhard Rheiner, Heinrich Peter, Ernst Peter, Adalbert Bernauer)

1932 - 1948

Zunächst interne Querelen, dann Arbeits- und Militärdienst und schließlich der Weltkrieg verbunden mit der Not der nachfolgenden Jahre machen einen geregelten Fußballbetrieb unmöglich. Nur gelegentliche Freundschaftsspiele, vor allem mit Jugendmannschaften, finden vor dem Krieg noch statt. Viele Fußballkameraden verlieren im Krieg ihre Gesundheit oder gar ihr Leben. Ihnen gilt noch immer unser Gedenken.

1948

Am 18. September findet im Hirschen die erste richtige Gründungsversammlung statt. Eugen Kaiser - gerade aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt. - wird 1. Vorsitzender des Vereins. Im selben Jahr wird der reguläre Spielbetrieb wieder aufgenommen. Mit Fritz Dörflinger und Albin Fechtig sind noch zwei Aktive dabei, die bereits zu den "Männern der ersten Stunde" vor über 20 Jahren gehört hatten.

1949

Der Sportplatz wird nach heftigen Diskussionen von Horben hinter das Gasthaus Hirschen verlegt, weil man sich dort mehr Zuschauer erhofft. Man wechselt gleichzeitig von der Kreisklasse Hochschwarzwald zur Kreisklasse Oberrhein, um auch in der Winterzeit günstigere Platzverhältnisse vorzufinden.

1949 - 1954

Man schickt eine A-Jugendmannschaft ins Rennen, die sich hervorragend schlägt und dann zur 1. Mannschaft geworden in der C-Klasse Oberrhein ganz oben mitspielt.

1954 - 1958

Der Schwung der ersten Jahre nach dem Wiederbeginn hatte nachgelassen (einen 1. Vorsitzenden gab es offenbar in dieser Zeit nicht), aber der Spielbetrieb ging vor allem dank des aktiven Josef Braun weiter. Der sportliche Erfolg hielt sich dabei in Grenzen.

1958

Mit Karl Hirzle wird wieder ein 1. Vorstand gewählt. Der Sportplatz wird in Eigenarbeit verbreitert.

1958-1965

Eine neue Generation von Spielern, die im Krieg oder kurz nach dem Kriege geboren wurde, wächst heran und wird für lange Zeit das Gesicht der Mannschaft bestimmen. Man spielt fast immer im oberen Drittel der Tabelle mit und verpasst 1965 die Meisterschaft erst in einem Entscheidungsspiel gegen das punktgleiche Untermettingen.

Die erste Nachkriegsmannschaft: Hans-Hermann Roth, Albin Fechtig, Fritz Dörflinger, Karl Fechtig, Max Kromer, Karl Hirzle, Erich Boll, Kurt Stulz, Eugen Kaiser, Hans Fechtig, Werner Seitz

1965

Bertold Bitsch wird zum 1. Vorstand gewählt und bis 1970 vier mal wieder gewählt.

1966

Mit großen Abstand auf die Verfolger wird man Meister der C-Klasse und steigt erstmals in die B-Klasse auf. Ein beachtlicher 7. Platz am Ende der Saison 1966/67 zeigt, dass die Substanz der Mannschaft für die höhere Spielklasse ausreichend ist.

Meistermannschaft 1966
Bruno Frommherz, Bernd Schmidt, Fritz Blatter, Jakob Weber, Richard Kistler, Hansgerd Blatter, Ferdi Beck, Rudi Kistler, Willi Blatter, Hansjörg Dörflinger, Wilfried Blatter

1968

Erstmals wird eine 2. Mannschaft zur Punkterunde angemeldet. In der C-Klasse Oberrhein, wo man fast durchweg mit der 1. Mannschaften zu konkurieren hat, spielt man naturgemäß nur im unteren Tabellendrittel mit. Als Betätigungsfeld für "ältere Semester" für den Nachwuchs und als Reserve für die 1. Mannschaft spielt die "Zweite" jedoch eine wichtige Rolle.

1968 - 1972

Die 1. Mannschaft belegt in der Abschlusstabelle abwechselnd den 8. und 4. Tabellenplatz. Man gehört zum guten Durchschnitt der Klasse.

1970

Mit Hans-Gerd Blatter wird erstmals ein aktiver Spieler zum 1. Vorstand gewählt. Mit einjähriger Unterbrechung - 1974/1975 hat ihn Manfred Schropp abgelöst.- behält er dieses Amt bis zum heutigen Tag Außerdem fungiert er oft als Trainer der 1. oder 2. Mannschaft oder auch gleichzeitig bei beiden Mannschaften. Sein Idealismus für den Fußball und sein Organisationstalent bilden die Voraussetzungen für die Konsolidierung und das ständige Wachsen und Gedeihen des Vereins.

1972

Vom 30. Juni bis 3. Juli wird das Fest der Einweihung des neuen Sportplatzes begangen. Nach langen Beratungen bleibt er zwar an der alten Stelle hinter dem Hirschen, in zweijähriger Arbeit wird er aber völlig neu angelegt und dabei erheblich vergrößert. Die erfolgreiche Drainage wird in Eigenleistung geschaffen. Mit dem Einweihungsspiel des FCB gegen den VFB Waldshut (6:1 gewonnen) ging ein 3 jähriges Exil zu Ende, während dem die Heimspiele auf dem Platz in Grafenhausen ausgetragen wurden.

Nachdem der Verein über 20 Jahre keine aktive Jugendmannschaft mehr gehabt hat, wird wieder eine C-Jugendmannschaft zur Punkterunde angemeldet. Otto Blatter hatte bereits seit einigen Jahren die fußballhungrigen Buben in eigener Regie um sich geschart und sie zum richtigen Spielen angeleitet. Er bleibt für viele Jahre als Jugendleiter der Motor der Jugendarbeit. Weitere Mannschaften der verschiedenen Altersstufen werden in den nächsten Jahren ins Rennen geschickt und schlagen sich zum Teil hervorragend.

1974

Mit einem Grümpelturnier (das seitdem traditionell in jedem August stattfindet), wird ein Trainingshartplatz im Oberholz eingeweiht. Manfred Schropp hatte das notwendige Gelände zur Verfügung gestellt, die Erstellung des Platzes erfolgte in Eigenarbeit. Mit diesem Trainingsplatz soll vor allem der Rasen des neuen Sportplatzes geschont werden.

1973 - 1977

Das "Abstiegsgespenst" gastiert für gewissen Zeiten immer wieder in Birkendorf, doch zum Ende der Saison wird es regelmäßig mit einer Leistungssteigerung "verscheucht", und so werden durchaus noch achtbare Platzierungen erzielt. (Nacheinander die Plätze 7, 9, 5, 8 und nochmals 8) Den Kern der Mannschaft bilden immer noch diejenigen Spieler, die 1966 aufgestiegen sind. Das kann nicht mehr lange gut gehen.

1977

Vom 15. - 18. Juli feiert der Verein sein 50 jähriges Jubiläum. Beim Festbankett ist u. a. Landrat Dr. Nothelfer anwesend. Der sportliche Höhepunkt bildet die Begegnung "Schlüchttalauswahl" - VfR Rheinfelden (Meister der II. Amateurliga). Ein bunter Abend am Sonntag mit bekannten Musikanten und Gruppen bildet den Höhepunkt des Unterhaltungsprogramms. Mit einem Kinderfest am Montag endet ein gelungenes Fest für das ganze Dorf.

1978

Als Drittletzter der Punkterunde wird der Abschied aus der B-Klasse nach 12 Jahren Zugehörigkeit bittere Realität. Wenn auch der Abstieg etwas unglücklich zustande kam (der Sieg in einer Nicht-Abstiegsrunde nützte nichts, weil der notwendige Aufstieg des FC Wehr in die Landesliga ausblieb), so kam er doch nicht aus heiterem Himmel. Das Gros der Mannschaft hatte die Dreißig überschritten und qualifizierter Nachwuchs war kaum vorhanden - auch eine Folge der lange Zeit vernachlässigten Jugendarbeit.

1978 - 1985

Das Ziel der Mannschaft ist der baldige Wiederaufstieg von der Kreisliga B (wie die alte C-Klasse nun heißt) in die Kreisliga A. Als Vizemeister verpasst man im 1. Jahr die Meisterschaft nur knapp und auch in den folgenden Jahren spielt man meist vorn mit, aber zur Meisterschaft fehlt dann noch immer einiges. Ab 1983 bemüht sich Christian Buchmüller mit großem Einsatz und Engagement, die überwiegend ganz jungen Spieler zu einer Mannschaft zusammenzuschweißen und ihnen außer der vorhandenen Begabung die notwendige Routine zu vermitteln.

Der Spielermangel ist in der zweiten Mannschaft ein Dauerthema. 1981 beschließt man deswegen die Auflösung der "Zweiten". 1983 - 1987 Wiedergründung mit einem Kreis neuer Spieler. Hansgerd Blatter übernimmt wieder das Training und man spielt nun in der für Reservemannschaften neu geschaffene Kreisliga C. Damit ist die Rolle des "ewigen Punktelieferanten" beendet. Man gehört nun sogar zur Spitzengruppe und verpasste nun schon zweimal knapp die Meisterschaft. In diesem Jahr fehlte z. B. nur ein Punkt. Spieler der 2. Mannschaft: Heinrich Schnitzer, Albert Moser, Richard Kistler, Hans-Gerd Blatter(Trainer), Thomas Probst, Wilfried Knott, Rolf Albicker, Wolfgang Schilke, Clemens Dörflinger, Michael Frommherz, Norbert Metzler, Mathias Hirzle, Werner Ziller, Joachim Fechtig, Wolfgang Isele, Martin Probst und Rolf Schropp.

Die "Alten Herren"

1978: Bernd Schmidt ruft die Altherren-Mannschaft ins Leben und wird erster AH-Leiter. 1980 übernimmt Alfred Bernhard dieses Amt und seit 1983 leitet Klaus Schümann, wie seine Vorgänger, mit großem Engagement die AH-Abteilung des Vereins. Die sportlichen Erfolge der "Alten Herren" lassen sich nicht in Tabellenplätzen und Punkten bilanzieren, da sich die "AH" auf Freundschaftsspiele (allerdings mit durchaus vollem Einsatz) beschränkt. Siege und Niederlagen halten sich über die Jahre hinweg die Waage. Besonders aktiv ist die AH-Mannschaft in der Teilnahme bei Hallenturnieren im Winter auch bei Feldturnieren im Sommer. Traditionell ist bereits schon das eigene AH-Turnier, dass im Rahmen der Sportwoche jährlich seit 1981 mit großem Erfolg durchgeführt wird. Bei diesen Turnieren lässt sich der Erfolg schon eher messen, am besten in Kilogramm und Litern: Dies betrifft die Menge des als Preise gewonnenen Schinkenspecks und Bieres. Manches Speckessen in den Wintermonaten konnte damit beschritten werden. Neben vielen guten Platzierungen wurden in den vergangenen Jahren folgende Turniere gewonnen: 1981 in Birkendorf(Feld), 1984 und 1985 in Lauchringen (Halle), 1984 und 1985 in Ühlingen (Feld).

Schlecht messen lässt sich wiederum das Maß an Kameradschaft, die in der Mannschaft vorhanden war und vorhanden ist. Leider lässt zur Zeit die sehr dünne Spielerdecke keine großen sportlichen Aktivitäten zu. Die einen sind noch so gut, das sie in der "Zweiten" gebraucht werden, die anderen kommen in die Jahre. Schade, aber so ist halt das Leben. Aber auch die Jungen werden älter, so dass mit dem Nachwuchs fast zwangsläufig zu rechnen ist.

1985 - 1986

Bruno Frommherz übernimmt das Traineramt und deklassiert mit seinen offenbar gereiften "Buben" die Konkurrenz. Mit 45:3 Punkten wird die Mannschaft Meister, und so feiert man nach 8 Jahren den Wiederaufstieg.

1987

Vom 7. bis 10 August feiert der Verein sein 60 -jähriges Jubiläum. Mit Fussball (u.a. FC Wehr (Bezirksliga Hochrhein) gegen SV Freistett (Bezirksliga Offenburg) und (FC Birkendorf gegen den SV Untermettingen) und Unterhaltung (u.a. einen Großen bayrischen Abend mit den "Orginal Bayrischen Donaumusikanten") begeht man dieses Ereignis.

1987 - 1990

In der Kreisliga A behauptet man sich konstant in der vorderen Tabellenhälfte. Man belegt nacheinander die Plätze 6, 5 und 8.

Im Bezirkspokal zeigt die Mannschaft, dass sie Zukunft hat, als sie sich nach mehreren Runden erst damals hochklassigen Mannschaften wie dem FC Reute (1989) und in einem denkwürdigen Spiel gegen den FC Villingen am 03.10.1990 knapp geschlagen geben muss.

1988 - 1991

Nachdem die zweiter Mannschaft immer in den vorderen Rängen mitgespielt hat und einmal als Zweiter auf die Aufstiegsspiele verzichtet hat, ist es 1991 so weit. Man wird Meister der Kreisliga C und steigt unter Trainer Clemens Dörflinger in die Kreisliga B auf.

Meistermannschaft Kreisliga C 1990/91

Michael Blatter, Clemens Dörflinger (Spielertrainer), Dieter Blatter, Albert Braun, Heinrich Schnitzer, Thomas Werner, Rolf Schropp, Peter Blatter, Markus Löchner,Patrick Kromer, Dietmar Rebmann, Martin Kistler, Wolfgang Isele, Hans-Gerd Blatter, Klaus Rebmann, Jürgen Fechtig, Werner Ziller

1991 - 1992

Es ist soweit: Der FC B wird Meister der Kreisliga A und steigt erstmals in seiner Geschichte mit seinem Trainer Weißenberger, der 1989 das Traineramt übernommen hatte, in die Bezirksliga auf. Co-Trainer Alfred Stoll. Zu dieser Zeit war Rainer Beck Vorstand des FC B.

1992 - 1993

Der bisherige Co-Trainer Alfred Stoll wird Cheftrainer, doch leider folgte bereits nach einem Jahr wieder der Abstieg aus der Bezirksliga, wobei man allerdings als Fünftletzter der Tabelle Leidtragender einer unglücklichen Abstiegsregelung wurde.

1994 - 1995

Mit dem neuen Trainer Fritz Schulz sicherte die Mannschaft am letzten Spieltag mit einem 0:0 den Klassenerhalt.

1995 - 1996

Die Zeit der Abstiegsnöte ist vorbei. Mit einem 4. Platz etabliert man sich unter den Spitzenmannschaften dieser Liga.

1992 - 1996

Obwohl man sich hier mit vielen ersten Mannschaften messen muss, hält sich die "Zweite" ganz beachtlich im Mittelfeld. Hauptproblem ist nach wie vor der Spielermangel, da man immer wieder Spieler an die "Erste" abtreten muss. Nach der Saison 1995/96 muss man aus Spielermangel die Auslösung beschließen, obwohl man auf einem Nichtabstiegsplatz stand. Dies ist umso bedauerlicher, da gerade zu Landesligazeiten eine "Zweite" als Unterbau dringend notwendig gewesen wäre und dies sicherlich auch eine Rolle beim Abstieg der "Ersten" spielte.

1996 - 1997

Die erste Mannschaft des FC B schafft als kleiner Dorfverein mit fast ausschließlich Birkendorfer Fussballern die Sensation: man wird vorzeitig Meister der Bezirksliga und steigt in die Landesliga auf.

Meister-Mannschaft

Thomas Kern, Mladen Milosevic, Patrick Kromer, Frank Kistler, Alexander Cugno, Jörg Trefzer, Peter Kistler, Christoph Blatter, Simon Zolg, Roland Kessler, Klaus Buchmann, Markus Blatter, Edgar Blatter, Michael Blatter (Betreuer/Torwarttrainer), Fritz Schulz (Trainer), Jürgen Adam, Thomas Werner, Michael Werner, Thomas Bächle, Heinz Kolbeck, Marco Albrecht

1997 - 1978

Die Mitgliedschaft in der Landesliga Staffel II führt zu großer Anerkennung und Beachtung in der ganzen Region, was sich bei den Heimspielen auch bei den Zuschauerzahlen auswirkt. Die Auswärtsspiele führen zu weiten Fahrten in den Freiburger und Lörracher Raum. Um die Vereinskasse zu entlasten, erklärten sich viele Vereinsmitglieder bereit, die Mannschaft kostenlos zu fahren.

Doch das "Abenteuer Landesliga" dauert nur eine Saison, wobei man sich trotzdem achtbar geschlagen hat und etwas unglücklich als Drittletzter der Tabelle mit respektablem Punktekonto den Abstieg in Kauf nehmen muss. Doch die eigentlichen Ursachen liegen in dem zu kleinen Spielerkader, da man praktisch nur mit eigenen Leuten die Saison bestritt und dazu keine zweite Mannschaft als Unterbau hatte.

2001

Seit dem 17.11.2001 ist die AH nun unter der Leitung von Ernst Maier, der sehr um die Belange der AH bemüht ist und eine relativ junge Führungsmannschaft um sich geschart hat. Es bleibt zu hoffen, dass die gute Kameradschaft hilft, dass trotz Spielermangels die AH ihre wichtige Funktion innerhalb des Vereins erhalten kann.

1998 - 2002

Nach zwei Jahren gelingt es ab der Saison 1998/99 wieder eine 2. Mannschaft ins Rennen zu schicken. Man beginnt unter Trainer Andreas Vogelbacher wieder ganz unter in der Kreisliga C. Auf Anhieb schafft man den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga B. Bis zum heutigen Tag hält man sich in dieser Liga, wenn es auch in der jetzigen Saison sehr knapp mit dem Abstieg zuging.

Seit zwei Jahren trainieren Edgar Blatter und Heinz Kolbeck als Spielertrainer die Mannschaft. Und wie könnte es anders sein, auch sie kämpfen nach wie vor mit der Spielerknappheit. Aber in Zeiten, in denen sich andere erste Mannschaften zu Spielergemeinschaften zusammenschließen, ist es für einen Dorfverein ganz beachtlich, dass es noch, wenn auch mit viel Mühen, zwei Mannschaften ins Rennen schicken kann. Es bleibt zu hoffen, dass die gute Jugendarbeit bald ihre Früchte trägt und so zum Erhalt der 2. Mannschaft beiträgt.

Die erste Mannschaft des FC B reiht sich nicht in den Kreis derer Mannschaften ein, die nach einem Abstieg aus einer höheren Klasse "nach unter durchgereicht" werden. Trotz des Abstiegs hielt man am Trainer Fritz Schulz fest und schaffte mit ihm in der Bezirksliga Hochrhein gleich wieder den 3. Platz. Diesen Platz behauptet man auch im folgenden Jahr mit dem neuen Trainer Manfred Nüssle, mit dem man immerhin einen sicheren 10. Platz erreichte. Seit Beginn der Saison 2001/2002 hat man mit Albert Ott einen Spielertrainer verpflichtet und erreichte in diesem Jahr trotz mehreren Abgängen einen respektablen 7. Platz.

Fortsetzung folgt :-)